Esteros del Iberá – ein untouristischer Touristenort

Die Esteros del Iberá sind ein 13.000 km² großes Sumpfgebiet in der Provinz Corrientes. Ein Naturparadies, in dem es Kaimane, Wasserschweine, Affen, Wildkatzen, Hirsche und viele exotische Pflanzen zu entdecken gibt. Die Esteros stehen seit den 80er Jahren unter Naturschutz und sind vom Tourismus bisher weitgehend verschont geblieben. Das könnte sich bald ändern…

Provinz Corrientes - die Heimat des heiligen Gaucho

Von Mendoza bis Buenos Aires, von Feuerland bis Jujuy – in ganz Argentinien fallen am Straßenrand die roten Schreine auf, über denen ebenso rote Fahnen im blauen Himmel wehen. Viele Autos hupen beim Vorbeifahren. Es ist ihre Art, Gauchito Gil zu grüßen und sich seinen Segen für eine sichere Weiterfahrt zu holen.

 

Antonio Gil Nuñez ist eine argentinische Legende, ein Volksheiliger. Von der Kirche wird er zwar nicht als Heiliger anerkannt, aber das ist den Argentiniern egal. Jedes Jahr an seinem Todestag am 8. Januar pilgern die Massen zu seinem Grab ein paar Kilometer außerhalb der Stadt Mercedes in der Provinz Corrientes. An der Stelle, an der er 1878 hingerichtet wurde, wollen sie ihm danken, ihm Wünsche und Grüße übermitteln.

 

Der Landarbeiter kam 1847 in Pay Ubre in der Nähe von Mercedes zur Welt. Die Legenden ranken sich wie Efeu um sein Leben.

Eine Geschichte, die immer wieder erzählt wird, lautet folgendermaßen:

Das Verhältnis des einfachen Mannes zu einer reichen Witwe brachte ihn in ernste Schwierigkeiten, sodass er sich aus Angst vor den Konsequenzen der argentinischen Armee anschloss und im Krieg gegen Paraguay kämpfte. Eine Zeitlang lebte er versteckt im Wald und soll Reiche bestohlen und den Armen die Ausbeute gebracht haben. Lange ging das nicht gut.

 

Er geriet in Gefangenschaft, wurde kopfüber an einen Baum gehängt und gefoltert. Seinen Henker soll er gewarnt haben, dass dessen kranker Sohn nur gesund werden würde, wenn er zu Gauchito Gil betete.

Der Henker vollstreckte das Urteil und fand seinen Sohn zu Hause sterbend vor. So betete er zum Gaucho und – sein Sohn wurde gesund. Er erzählte allen von dem verstorbenen Heiligen und baute ihm einen Schrein.

 

Heute ist der Heilige Gauchito Gil eine Kulfigur. Er ziert sämtliche Accessoires und hat sogar eine eigene Webseite.

Von Mercedes nach Carlos Pellegrini

Ziel meiner Reise ist aber nicht der Gauchoschrein, sondern das 1000 Seelendorf Colonia Carlos Pellegrini im Naturreservat Esteros del Iberá. Um dorthin zu kommen, müssen 120 Kilometer Schotterpiste zurückgelegt werden. Es ist schwül und weil der Kleinbus keine Klimaanlage hat, öffnen wir die Fenster. Der rote Staub durchdringt sämtliche Poren meines Körpers. Ich fühle mich wie ein paniertes Schnitzel.

 

Die Fahrt dauert rund drei Stunden und ich kämpfe gegen die Müdigkeit an, die mich aufgrund des sanften Geschaukels überkommt.

Aber die Landschaft ist einfach zu schön, um nicht mit dem Blick am Fenster zu kleben. Am Straßenrand genießen carpinchos, Wasserschweine, ein Bad im schlammigen Nass. Ein Hirsch ist in Alarmbereitschaft, entschließt sich aber doch zum Bleiben.

Dann sehen wir die Lagune. Wir fahren über eine nostalgische Brücke, die ihre besten Jahre schon längst hinter sich hat.

Ein Hahn stimmt krächzend ein zum Willkommensgruß.

Willkommen im Garten Eden!

Ich liebe diesen Ort bereits beim Aussteigen. Die Luft ist schwer, aber klar. Keine Abgase, keine Industrie. Asphaltierte Straßen gibt es hier nicht. Da sind nur der rote Sand, die farbenfrohen Blumen, Bäume, Sträucher und der blau-weiße Himmel. Wir werden von Kolibris begrüßt.

Die Pferde scheinen keinen Stall zu kennen, sie leben auf der Straße wie die Hunde auch.

 

Es gibt zwei kleine Tante-Emma-Läden, in denen man das Nötigste bekommt. Dazu ein Krankenhaus und ein paar Restaurants, die geöffnet sind, wann es den Besitzern passt. Speisekarten braucht man nicht, denn es ist klar, was es gibt: Empanandas, Schnitzel, hausgemachte Pasta, Pizza, manchmal Fisch. Auf die Frage: „Was hättest du denn gerne?“, lerne ich zu antworten: „Was hast du denn da?“

 

Der Ort zwingt zur Entschleunigung. In der Luft liegt ein Hauch von Frieden – und das Summen der Moskitos.

 

Wenn sich Wasserschwein und Pferd gute Nacht sagen, beginnen die Sterne über Carlos Pellegrini um die Wette zu funkeln. Mein Besuch aus Deutschland und ich genießen einen hervorragenden Malbec und lauschen andächtig den Geräuschen der erwachenden Nacht.

Wir sind uns einig: Das ist um einiges spannender als Netflix!

Was tun in Colonia Carlos Pellegrini? – Exkursionen & Wanderwege

Wen es nach Carlos Pellegrini verschlägt, der will vor allem eines: die vielfältige Flora und Fauna der Esteros entdecken!

Über 300 verschiedene Vogelarten, jacarés (Kaimane), carpinchos (Wasserschweine), Pampashirsche, Waschbären, gatos monteses (eine kleine Raubkatzenart), Affen, sämtliche Spinnen- und Schlangenarten (darunter die Yarará, giftigste Schlange Argentiniens) kann man hier in ihrem natürlichen Umfeld bestaunen.

Esteros del Iberá auf eigene Faust

Am Ortsausgang, wo auch die Touristeninfo ist, führt der staubige Weg über die wacklige Holzbrücke. Nach 1,5 Kilometern erreicht man ein weiteres Infozentrum. Hier muss man sich registrieren und kann drei verschiedene Spazierwege einschlagen.

Der längste ist 2 Kilometer lang, sodass an einem Tag alles abgelaufen werden kann. Zwei Rundwege führen durch den Wald, wo man mit etwas Glück auch ein paar Affen zu Gesicht bekommt. Wir haben ihr lautes Schimpfen nur gehört. Es gibt jede Menge carpinchos, Vögel, Insekten und den ein oder anderen Hirsch zu sehen.

Der dritte und kürzeste Weg führt über einen Steg entlang der Lagune. Von hier oben kann man wunderbar den Kaimanen beim Dolcefarniente zusehen.

Das hat mich wirklich überrascht: Dass man die Tiere nicht suchen muss, sondern sie wie auf dem Präsentierteller sitzen, als hätte man sie extra für die Touristen dort platziert.

Ein unglaublich beeindruckender Freilandzoo.

Der Klassiker: Bootstour

Eine Bootstour gehört zu den Esteros wie die carpinchos. Die zweistündige Tour kostet 300 Pesos und bietet die einzigartige Gelegenheit, die sich sonnenden Kaimane aus nächster Nähe zu betrachten. Dazu gesellen sich carpinchos und zahlreiche Vogelarten.

Die Tour ist extrem entspannt. Wir sind zu dritt plus Guide und können überall solange bleiben, wie wir wollen.

Es ist keine Massenabfertigung. Klar, es sind einige Boote unterwegs, aber die Esteros sind groß, sodass wir uns nicht in die Quere kommen.

Nächtliche Wanderung

Ein weiteres Highlight ist es, die Wälder im schummrigen Licht der Taschenlampe zu erkunden.

Ingrid, unser Guide, ist vor ein paar Monaten aus Buenos Aires hierher gekommen. Sie kennt jede Pflanze beim Namen, entdeckt jeden noch so kleinen Schmetterling in der Dunkelheit, ordnet Tiergeräusche ihren Besitzern zu, weiß, wann man besser schweigen sollte.

 

Auf einer Lichtung schalten wir die Taschenlampen aus und genießen das Sternenmeer und die Milchstraße. Auf einem Baum sitzt ein einsamer Chajá und schaut in den Himmel. Dieser für die Gegend typische Vogel hat sich der Monogamie verschrieben. Stirbt der Partner, trauert der andere für den Rest seines Lebens still um seine bessere Hälfte. So wie dieses Exemplar.

 

Den meisten Tieren ist unsere Anwesenheit egal. Die carpinchos sind damit beschäftigt, ihre täglichen 5 Kilogramm Gras zu sich zu nehmen und lassen sich von uns nicht aus der Ruhe bringen.

Drei Waschbären hoffen, bei uns etwas Essbares abstauben zu können. Ingrid warnt vor diesen Zeitgenossen, die einem in ihrer Verspieltheit gerne mal in den Fuß beißen, was äußerst schmerzhaft  sein kann.

 

Dann ist das dieses süße Kätzchen, das sich auf einer Mauer in einer Seelenruhe das Fell putzt. Wir hätten es wahrscheinlich gar nicht  wahrgenommen, wenn Ingrid uns nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. Bei der Katzendame handelt es sich keineswegs um eine verschmuste Hauskatze, sondern um ein gato montés, eine vom Aussterben Raubkatzenart.

Das Tier nimmt zunächst keine Notiz von uns, dann scheint es Ingrid zu erkennen, die half, es aufzupeppeln und für das Leben in der Wildnis zu wappnen. Die Raubkatze ist erst seit ein paar Wochen wieder in ihrem natürlichen Habitat unterwegs und hat die menschliche Fürsorge sichtlich genossen: Wie eine Hauskatze schmiegt sie sich um Ingrids Beine, folgt ihr auf Schritt und Tritt und schnurrt dabei so laut, dass sich die Waschbären neugierig nähern. Das weckt ihren Raubkatzeninstinkt und nach einem kurzen tête à tête verschwindet sie in der Dunkelheit der zirpenden Wälder.

 

Das nächtliche Abenteuer dauert rund 1,5 Stunden und kostet 180 Pesos.

Reiten in den Esteros del Iberá

Eine dritte Möglichkeit, sich den Esteros zu nähern, ist hoch zu Ross. Nené, mit dem wir die Reittour unternehmen, verlangt für 2 Stunden 250 Pesos.

Es fühlt sich an, als würden wir mit einem altbekannten Freund die unglaublichen Weiten von Corrientes zu durchstreifen, und nicht mit einem Tourguide.

Wir reiten durch das Privatgelände eines Freundes von Nené. Ein riesiges Gebiet, in dem die Palmen dicht an dicht stehen. Normalerweise ist das Gebiet weitgehend überschwemmt, sodass die Pferde nicht selten bis zum Bauch im Wasser stehen. Aufgrund des „La Niña“-Phänomens (dem Gegenstück zu El Niño) herrscht aber seit Wochen Trockenheit.

An einem Waldrand steigen wir ab und lassen die Pferde grasen. Wir bahnen uns einen Weg vorbei an gigantischen Spinnennetzen und werden von den Moskitos aufgefressen.

 

Dann endlich sehen wir Affen! Sie schwingen sich von Ast zu Ast, senden Warnrufe aus, starren neugierig auf uns hinab. Nené gibt uns die Zeit, ein paar Fotos zu schießen, dann drängt er zum Weiterweg. „Die Affen tolerieren uns nur für eine bestimmte Zeit. Dann pinkeln sie auf die Menschen.“ Ähmja, das wollen wir natürlich nicht.

Auf dem Rückweg ist der Himmel in rotes Abendlicht getaucht. Das Knartzen der Sättel, das Schnauben der Tiere – es ist einfach nur idyllisch.

 

Zum Abschied gibt es noch eine Taufe: Mein Pferd hörte bisher auf den Namen „Namenlos“ und Nené bittet mich, ihm einen Namen zu geben. „Irgendwas Argentinisches, damit ich es mir auch merken kann.“

Meine Freundin und ich beratschlagen uns und kommen zu dem Schluss, dass es Gardel heißen soll. „Gardel also“, murmelt Nené und streicht schmunzelnd über die Mähne des Pferdes.

Esteros del Iberá: gestern, heute, morgen

Die Menschen im Dorf sind extrem freundlich. Jeder hat Zeit oder nimmt sie sich, jeder ist offen und sucht das Gespräch.

Durch die Menschen und ihre Geschichten tauchen wir ein in ein Carlos Pellegrini, das es so schon lange nicht mehr gibt. Wir führen Diskussionen über die aktuelle Politik Argentiniens und blicken kritisch in die Zukunft.

 

Mirta, die Besitzerin des Hostels, in dem wir übernachten, lässt ihren Blick in die Ferne schweifen. Mit correntinischem Akzent erzählt sie uns davon, wie ihr Großvater sie früher mit auf die Jagd nahm. Jagen ist mittlerweile verboten, viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Der Jaguar zum Beispiel wird in großen Schutzgehegen langsam wieder an das Leben in der Freiheit gewöhnt. Bis vor ein paar Jahrzehnten waren jedoch alle im Dorf Jäger. Man ernährte sich von dem, was man gefangen hatte. Mirta hasste das Jagen.

 

Diejenigen, die früher Jäger waren, sind heute Tierschützer. Und arbeiten für einen nachhaltigen Tourismus. Der argentinische Präsident scheint keinen großen Wert auf Nachhaltigkeit zu legen. Er traf sich vor ein paar Wochen mit einem tüchtigen Geschäftsmann in den Esteros del Iberá. Wichtige Besprechung zum Bau eines Sheraton Hotels in der Gegend.

 

Allerdings hat da der vor ein paar Jahren verstorbene US-Amerikaner Douglas Tompkins auch noch ein Wörtchen mitzureden. Er kaufte große Teile der Esteros mit dem Ziel, einen Nationalpark zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt zu errichten. Wie alles, hat auch dieser Plan seine Sonnen- und Schattenseite. Ein Nationalpark verlangt eine gute Infrastruktur. Die Asphaltierung der Straße zwischen Mercedes und Carlos Pellegrini hat bereits begonnen. Der Massentourismus wird das Paradies verändern. Es bleibt zu hoffen, dass der Fokus wirklich auf Nachhaltigkeit liegt.

Und dass es in diesem Naturparadies niemals ein Sheraton geben wird.

Neugierig geworden? Reiseinfos für die Esteros del Iberá

Colonia Carlos Pellegrini ist ein idealer Ausgangspunkt, um die exotische Sumpflandschaft der Esteros del Iberá zu erkunden.

Ankunft - von Buenos Aires nach Colonia Carlos Pellegrini

Es gibt mehrere Verbindungen täglich zwischen Buenos Aires und Mercedes. Die Fahrt dauert ca. 9 Stunden, die Busse fahren abends in Retiro ab. Infos + Tickets bei Plataforma 10. Preise variieren je nach Zeit und Unternehmen.

 

Iberá Bus fährt täglich um ca. 11.30 Uhr vom Busterminal in Mercedes nach Carlos Pellegrini und um 4 Uhr morgens zurück. Reservierung ist nicht notwendig, es ist aber empfehlenswert, vorher anzurufen. Auf meine Frage, ob das Unternehmen täglich fährt, war die Antwort: „Ja, jeden Tag, 365 Tage im Jahr. Außer heute zum Beispiel. Da fahren wir nicht.“

 

Dann ist da noch Daniel, der einen eigenen Transportservice anbietet. Er sucht sich seine Mitfahrer aus und fährt nicht täglich, sondern wann immer er Lust hat. Wir wurden am Bahnhof von ihm angesprochen und sind ca. um 7 Uhr morgens aufgebrochen. Abfahrt nach Mercedes gegen 15 Uhr. Am besten in der Unterkunft nachfragen, dort kennt man ihn. :)

 

Preis (bei beiden Unternehmen): 300 Pesos pro Person und Fahrt.

 

Beachte: Von Posadas gibt es keinen direkten Transportservice nach Carlos Pellegrini. Auch hier führt der Weg über Mercedes.

Unterkunft

Manchmal fragt man sich, für wen all die Unterkünfte sind. Vielleicht ein weiser Blick in die Zukunft? Jedenfalls gibt es in Carlos Pellegrini von der edlen Posada mit schicker Gartenanlage bis hin zum Campingplatz genügend Auswahlmöglichkeiten. Der Campingplatz liegt übrigens wunderschön idyllisch direkt an der Lagune – Kaimane und die ein oder andere Schlange inbegriffen.

 

Wir haben uns für die Posada El Yacaré entschieden, eine Unterkunft mit einfachen Doppelzimmern oder 4-Bett-Dorms. Toller Garten, kleiner Pool zum Abkühlen, argentinisches Frühstück inklusive (Weißbrot, Marmelade, Dulce de leche, Kaffee oder Tee). Mirta, die Besitzerin, ist extrem freundlich und hilfsbereit. Sie hat alle Touren für uns organisiert und uns sogar ihren Matebecher geliehen :)

Gastronomie

In der „Restaurantmeile“ gibt es drei Restaurants, in denen man allesamt lecker essen kann. Die Tische im Garten bei "Bar Destino Iberá" laden zum Verweilen ein. Koch Nahuel freut sich auch immer über ein kleines Schwätzchen. Exzellente selbstgemachte Raviolo gibt’s im "Comedor Santa Rita".

Hier findest Du weitere Restaurantempfehlungen.

Touren

Alle Touren können bei der Touristeninfo oder in den Unterkünften gebucht werden und müssen nicht vorreserviert werden.

Beste Reisezeit & Klima

Die Esteros del Iberá liegen in subtropischer Zone. Wer dorthin reist, muss sich auf sehr hohe Luftfeuchtigkeit und Platzregen gefasst machen.

Im Frühling und Herbst regnet es besonders viel, die Straßen sind oft überschwemmt. Bei zu starkem Regen fahren die Minibusse nicht und Carlos Pellegrini ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten.

In den Sommermonaten (Dezember-März) sind weit über 40° Celsius keine Ausnahme.

Hauptreisezeit sind die eher trockenen Monate Juni und Juli (argentinischer Winter). Nachts hat es dann um die 5 Grad. In diesen Monaten empfiehlt es sich, die Unterkunft im Voraus zu reservieren.

Impfungen & Ausrüstung

Die WHO empfiehlt eine Gelbfieberimpfung für die Provinz Corrientes (ist aber keine Pflicht).

Viel wichtiger sind ausreichend Mückenschutz (Off-Spray gibt es in jedem Drogerie- und Supermarkt in Argentinien, am besten die grüne Flasche/Dose kaufen, das ist die stärkste), hoher Sonnenschutz (die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv), Kopfbedeckung und Sonnenbrille.

Badesachen, luftige Kleidung, Regenschutz, feste Schuhe, Kamera, Adapter, Fernglas zur Tierbeobachtung, Reiseapotheke.

Internet

Die Internetverbindung ist teilweise sehr schlecht. Wir hatten 3 Tage lang überhaupt kein Internet.

Zwischen Mercedes und Carlos Pellegrini gibt es keinen Handyempfang.

Es gibt häufig Stromausfälle, die gerne auch mal mehrere Tage lang dauern (dann gibt es auch kein Wasser mehr).

Noch ein kleiner Tipp:

Corrientes ist nicht nur die Heimat des Heiligen Gauchitos, sondern auch des Matetees, der in der gesamten Provinz angebaut wird.

Einen selbstgemachten Matebehälter gibt es im Artesaníasladen von BioIBERA in Carlos Pellegrini, die Yerba (das Mate-Kraut) im Tante-Emma-Laden.

Ist doch ein schönes Andenken für zu Hause, oder?

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Kommentare: 2
  • #1

    Linda (Montag, 02 April 2018 13:28)

    Wie schön! Schön erzählt,schöne Bilder, schönes Abenteuer! Danke fürs Teilen ��

  • #2

    Argentinien24/7 (Montag, 02 April 2018 14:35)

    Gerne :) Freut mich, dass es Dir gefällt!

 

 

 

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